Brand im Gebäude - Keller

Unter schwerem Atemschutz bekämpften Einsatzkräfte der Feuerwehr am Mittwochabend in Kemnath einen brennenden Garagenkeller. „Durch eine erhebliche Rauchentwicklung wurden die Hausbewohner auf das Brandereignis aufmerksam“, heißt es von der Polizeiinspektion Kemnath. Diese hatten schließlich den Notruf abgesetzt.

Zu einem Kellerbrand wurden die Einsatzmittel und -kräfte der Feuerwehren Kemnath, Kulmain und Immenreuth am Mittwochabend, 21. September 2022 gegen 19:59 Uhr zu einem Wohngebäude in die Straße "Hinter dem Kloster" in Kemnath alarmiert, Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus der Garage, welche baulich mit dem Wohngebäude nicht verbunden ist.

Unter schwerem Atemschutz leitete ein Trupp umgehend die Brandbekämpfung ein. Währenddessen kam es zu einer Rauchgasdurchzündung, bei welcher die Atemschutzkräfte umsichtig und routiniert reagierten. „Der Atemschutztrupp war dabei nicht nur einer starken Rauchentwicklung, sondern auch extremer Hitze ausgesetzt. Bedingt durch die gute Ausbildung der Atemschutzkräfte kam es zu keiner Gefährdung", berichter Feuerwehrsprecher Michael Denz.

Um mögliche Brand- oder Rauchschäden an den beiden in der Garage abgestellten Fahrzeuge zu verhindern wurden diese aus der Garage geschoben. Dadurch wurde eine wichtige Maßnahme zur Schadensausbreitung und -verhinderung betrieben. Das Feuer war rasch unter Kontrolle und konnte binnen weniger Minuten gelöscht werden.

Bei dem Brandeinsatz wurden weder die Hausbewohner noch Einsatzkräfte verletzt. Der Rettungsdienst des BRK war dennoch zur Absicherung vor Ort. „Bei dem Brand des Garagenkellers, in welchem die umfangreiche Haustechnik und darunter auch die Holzheizung installiert ist, entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro“, heißt es vom stellvertretenden Dienststellenleiter der Kemnather Polizeiinspektion. „Die Ursache des Brandes ist Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen und steht derzeit noch nicht fest“, betont Polizeihauptkommissar Harald Fuchs.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kemnath, Kulmain und Immenreuth vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der Kemnather Feuerwehrkommandant Peter Denz über. Ebenfalls vor Ort war eine Streife der Polizeiinspektion Kemnath sowie die Kreisbrandinspektion um Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Florian Braunreuther.

„Durch das Brandereignis wurde die Technik erheblich beschädigt, so dass auch die Heizung für das Wohngebäude nicht betrieben werden kann. Ebenso musste durch das Bayernwerk die elektrische Hausversorgung getrennt werden“, heißt es von der Polizei Kemnath. Durch die extreme Hitze kam es zu Schäden an Wasserleitungen. Kräfte des angeforderten Wasserwerks mussten schließlich den Hausanschluss absperren.


Einsatzart Brand
Alarmierung
Einsatzstart 21. September 2022 19:59
Fahrzeuge Kommandowagen
Tanklöschfahrzeug
Drehleiter
Hilfeleistungslöschfahrzeug
Sonder- / Kleinlöschfahrzeug
Schlauchwagen
Gerätewagen-Logistik
Alarmierte Einheiten FF Kemnath
FF Immenreuth
FF Kulmain
Polizei
Rettungsdienst
Wasserwart